Zudem habe ich versucht aus Cookie-Teig eine 22 zu backen (Geburtstagszahl, näh?!) und stattdessen ist es ein "SS" geworden... Das ist unschön, das wollen wir nicht.
Zudem verspüre ich schon seit längerem den Wunsch euch das Partyleben näher zu bringen, aber das ist so schwer! Es ist so anders. Bisher ergibt sich folgendes Bild: Amis können nicht feiern. Multiple Gründe. a) kein Alkhol (Gesetz) b) doch Alkohol, aber halt überhaupt kein Gespür dafür. c) Hast, weil illegal, schnell viel irgendwo reinzukippen. Drei mal durfte bisher ich persönlich miterleben, wie Freunde und/oder Suitemates (Peoplz mit denen ich mein Bädlein teil; 2 Zimmer, dazwischen ein Bad, zugänglich von beiden Zimmer) und alle drei sind sonst wirklich vernünftige, erfahrene und tolle Menschen!, so betrunken waren, dass sie enorm oft erbrochen haben, keine Erinnerung hatten und wir als Aussenstehende jeweils drei mal überlegt haben die Ambulanz zu rufen. Das ist mehr Alkileichen-Erfahrung als in 23 Jahren zuvor.
Weiter mit der List: d) Drecks-Bier. Deswegen Shots. Bevorzugt Vodka. Da alles in den USA größer ist (Duschgel, Milchflaschen, Grillen, Schmetterlinge) sind natürlich auch die Vodkaflaschen nicht 0,7 sondern eher so 1,5 (die rechnen hier in ounces. Kann das nicht korrekt einschätzen) e) merkwürdige, überfüllte Partys, die erst um 23 beginnen, bis maximal 2Uhr gehen oder vorher wegen Überfüllung geschlossen werden f) der Tanzstil! Reibung. Meine europäischen Augen sind dafür zu prüde. Verwirrt mich. Das sehen die nicht als sexuell an! Gestern wurde die Kastration eines Hundes mit schwarzen Balken versehen, aber das Tanzen geht in Ordnung??? Tsstssstsss.
Frats. Burschenschaften trifft es nicht ganz, da sie ihr Dasein hier mehr der Gemeinschaft widmen. Is so mehr Transparenz und Party für alle. Ist der einzige Ort auf dem Campus, wo man es auf Party Alkohol geben darf. Und wenn man ein Problem (mit zu viel Alkohol) hat, geht man da hin und die kümmern sich um einen. Ehre, Tugend und so. Ist da ganz wichtig. Dann geht's aber ab. Der Chef der Fraternity kommt und nimmt das Ruder in die Hand. Sehr hierarisch. "XY, räum den 3. Stock!" "Piotr, hast du getrunken?!" "Nein, ich bin sober." ... Und sie fühlen sich wichtig. Ganz wichtig. Das berechtigt sie, wie in schlechten amerikanischen Filmen zu reden.Ja, und und sogar zu raunen: "Wie heißt du?" "Pia." "Gut, Pia. Hör mich jetzt genau zu. Ich will, dass du das und das machst... (= mit meiner Suitemate nach Hause fahren. Und auf sie aufpassen. Brilliante Ideen haben die Fratler).
Als Abschluss dieses unkoordinierten Wirrwarrs gibt es noch Bilder. Einmal von meiner Roommate (sie sieht da irgendwie indisch aus. Isse aber nicht. Und sie ist toll. Wirklich ziemlich toll. Und hübsch dazu. Und unkompliziert. Aber ich wohne auch erst 4 Wochen mit ihr zusammen) und einmal von meinem Zimmer. Vorher gab es nur Ausschnitte und ich schrieb, dass mein Zimmer ziemlich hübsch ist... Es ist immer noch okay, aber halt amerkanisch, Wohnheim, unruhig und ein bißchen zugebaut. Ich will nicht, dass meine Gäste, von denen der erste in 2 Wochen hier eintrudelt, ganz falsche Erwartungen haben. Here you go.
| Natasha |
| Es passen aber auf jeden Fall 3 Isomatten hier rein. Auch wenn es grad nicht so aussieht :) |
Ich will auch kommen :(
AntwortenLöschen