Mittwoch, 4. Mai 2011

2 wks 2 go.

Das erste Semester war gut, das zweite war besser. Man braucht Zeit, um sich nieder zu lassen, um sich wo heimisch zu fuehlen. Ich hatte die wunderbare Femke an meiner Seite, abermals eine nette Mitbewohnerin, Anna, die deutsche Tutorin (man braucht Kulturhomies), viele viele Menschen, die in meine Kultur interessiert sind und meine Sprache lernen wollen, ich bin viel gereist. Reisen sind das, was man erinnert. Ich hatte Luise und Bettina aus Wien, mit denen man unendlich gut weggehen, verreisen und im Sunken Garden rumhaengen kann. Das deutsche Haus hatte viele nette und noch mehr interessante Menschen zu bieten. Ich habe gejoggt. Ich habe mich gesund ernaehrt. Ich hatte eine heimelige Gemeinde. Ich habe meine oversexed-phase ueberkomme und fuehle mich nun wohl damit. Sexualitaet ist zentral. Women's studies sind ueberall praesent. Ich haenge viel mit queer people rum. Ich weiss mehr als zuvor ueber sie. Ich werde oft fuer eine Lesbe oder bi gehalten. Die kurzen Haare. Mir ist es egal. In diesem Umfeld. Ich denke nicht mehr nach, wenn ich englische emails schreibe. Ich habe auf dem schoensten Campus der Welt studieren duerfen. Ich habe Amerika erleben duerfen. Wie die Universitaeten aktiv zur Persoenlichkeitsentfaltung ihrer Schuetzlinge beitragen (und wo auch nicht). Resourcen. Ohne Ende. Amerika ist heterogen, viel vielfaeltiger als wir. Manchmal schockierend. Sodomie ist illegal hier. Ich bin ein wenig europaeisch-patriotisch geworden. Wir zelebrieren soziale Unsicherheit und schoepfen viel Freude daraus. Es gibt ueberall kewle kids. Man muss sie nur finden. Ich habe nicht alle Moeglichkeiten ausgeschoepft, die ich haette ausschoepfen koennen; ich bin in keinem Verein oder Club aktiv geworden. Ich trinke mehr Kaffee denn je. Secondhand Ole. DA in den Endzuegen. Ich geniesse die letzten Tage hier, wenn ich ueber den Campus oder Colonial Williamsburg schlendere und doch denke ich, dass es Zeit ist zu gehen. Was koennte besser sein? Ich bin bereichert.



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