Samstag, 30. Oktober 2010
Halloweeeeeeen.......
Die haben international students gemacht. Heute abend ist schon viel Halloweenzeug (so gehe ich gleich zur Zombie-Apokalypse) und morgen geht's dann richtig los. Ich gehe als... na, ich verrat's mal nicht und stell morgen ein Bild rein wo ihr dann raten dürft! Is aber schwer. Deswegen villeicht auch nicht soooo lustisch.
Also, an alle: Happy Halloween![Ist das unser Erntedankfestäquivalent?]
Gut, hier isses nun Nachti. Wir wollten auf eine queer-halloween-party gehen, aber irgendwie haben wir immer noch nicht den amerikanischen highpoint (=23Uhr) verinnerlicht und trafen dort erst so um 00.30Uhr ein. 10 Minuten später wurde die Partie von der Polizei beendet. Wie traurig ist das??? Aber vorher war ich noch - wie oben erwähnt - Zombies schießen. Mit Nerfguns. Die "Patronen" haben vorne nen Saugnapf und dahinter Schaumstoff. Man musste aber hypercool den Abzug nach jedem Schuss nach hinten ziehen und stilvoll nachladen. Morgen geht's dann artig am Reformationstag inne Kirche, dann zum Halloween-Konzert, evtl. ein wenig Trick 'n Treat und abends feiert meine Suitemate ihren 22ten Geburtstag. Yay.
So, nun, was verköpere ich? Bisher hat es noch niemand auf Anhieb erraten können.
Die Schuhe, die ich trage habe ich für 4 USD (keine Ahnung, so um die 3,20€ oder so) im SecondHandStore erworben. Die sind übelst bequem und von Ecco. Und halt günstig. Und schauen wie neu aus. Habe mir ein wenig vorgenommen vielleicht nur noch in thrift stores einkaufen zu gehen? Wär schon gut, näh?!
Dienstag, 19. Oktober 2010
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Washington
| Jens vor'm Capitol |
| Sär koms ohl se iwihl fromm |
Groß (AmerikanerInnen interssieren sich nicht für EinwohnerInnenzahlen. So findet man auch keine Angaben dazu in ihren Reiseführern), dafür aber unglaublich grün und ruhig/entspannt und sooooo viele Museen! Und alles umsonst - ein Traum. Capitol, weißes Haus, sogar der Zoo, und Co, alles für Umme. Die Museen sind alle bilden ein Spalier zwischen Capitol und dem Fluss, in der Mitte ist eine riesige Rasenfläche, und werden die Mall genannt und von Smithsonian betrieben. Wir waren im botanischen Garten, im Native Americans Museum und auf'm Monument, nem Obelisken-Aussichtsdingens. Und mein erstes Chinatown habe ich gesehen (da gab's nen Vapiano und die hatten auch alles auf Chinesisch da stehen).
Es schein hier üblich zu sein, sofort die Rechnung untergejubelt zu bekommen, ohne danach zu fragen. Das wirkt immer ein wenig rausschmeissermäßig, aber nun gut. Anderes Land, anderes Verhalten & so.
Nach einer Nacht in nem Quäker-Hostel (William Penn House, sehr nett) sind wir mit dem Greyhound nach Charlottesville gefahren, aber das ist eine gaaaaanz andere Geschichte und wird beim nächsten Mal erzählt (also jetzt nichts besonderes oder spannendes oder so, will halt jetzt nur diesen Eintrag beenden).
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Amerikanische Bräuche - QuizzieQuiz
Wie spült man diese Toilette? Also, als AmerikanerIn? Welches Körperteil würde man benutzen?
[Ist übrigens unsere Toilette]
Sonntag, 26. September 2010
Wie wär's mit Strand & Hallow-Scream ?!
Gestern soll der letzte Sommertag hier gewesen sein. Fortan sollen es nur noch unter 30°, ab und zu mal Wolken und sogar Regen sein. Deswegen ging's gestern zum Strand (äh, das ist nicht ganz korrekt. Der Trip war vom International Office organisiert (schon Monate vorher) und viele dachten, dass der Termin zu spät im Jahr liegen würde -> evtl. nix mit Sommer, Sonne, Strand und Meer... äh, egal)! Ort: Virginia Beach! Und wenn man nach VA Beach fährt, kommt man an Norfolk vorbei, dem größten Militärhafen weltweit (Yay!).
Am Tag davor war Hallow-Scream-Action in Busch Gardens (nem fetten Freizeitpark hier). Gab ermäßigte Studi-Karten und Transfer vonna Uni hin und zurück. Hab ich schon erzählt, warum der Spass hier College of William and Mary und nicht Uni heißt? Nach offiziellen Kriterien wäre es 'ne Uni. Uni ist durch Graduate-Programs (Kannste nen Master und/oder PhD machen) definiert. Colleges bieten nur Undergraduate Studies (alles bis zum Bachelor an). Es gibt zwei verschiedene [ich wurde kurz von einem Feueralarm unterbrochen und musste mich unter ekligster Geräuschkulisse nach draußen bewegen] Colleges: 4-Jahres und die sogenannten Community-Colleges, wo man zwei Jahre studiert und dann damit seine Assiciates kriegt. Die sollen eher so wie Schule sein und man kann danach auf ein normales College oder ne Uni wechseln. Der Vorteil dieser Community Colleges ist, dass sie nur ca. 2 000USD im Jahr an Gebühren verlangen, wohingegen mein kuscheliges College von In-State (=Virginia)-Students 16 000USD und von Out-State-Ones 25 000 pro Jahr verlangt. Und das hier ist ne staatliche Schule! Und wenne z.B. Dental Hyginiest werden willst, reicht dafür die zweijährige Community-College-Ausbildung. Zurück zu Willl and Mary: "Wir" haben verschiedenste Grad-Schools (Law, Business, Psy,... oh, wusstet ihr, dass man für bestimmte Berufe wie Law oder Medicine voher einen Bachelor machen muss und dann noch mal nen ganzes Studium drauf satteln darf? Dabei ist es egal, ob du mit dem Theater-Bachelor oder einem in Chemie ankommst. Generell muss man für alle GradSchools immer auch noch einen Eingangstest machen (den GRE) plus Bewerbung plus Notendurchschnitt). Aber da das hier das zweitälteste College (nach Harvard, aber "wir" haben das älteste Uni-Gebäude in USA ever) ist und viel mit Tradition und so wurde der Name nie gewechselt. The College of William & Mary. The University of William & Mary. Hm. Ersteres ist irgendwie auch ästhetischer.
| Atlantik!!! |
| Exchange Students mit merkwürdiger Amerika-Affinität |
| Nein, nein. |
Am Tag davor war Hallow-Scream-Action in Busch Gardens (nem fetten Freizeitpark hier). Gab ermäßigte Studi-Karten und Transfer vonna Uni hin und zurück. Hab ich schon erzählt, warum der Spass hier College of William and Mary und nicht Uni heißt? Nach offiziellen Kriterien wäre es 'ne Uni. Uni ist durch Graduate-Programs (Kannste nen Master und/oder PhD machen) definiert. Colleges bieten nur Undergraduate Studies (alles bis zum Bachelor an). Es gibt zwei verschiedene [ich wurde kurz von einem Feueralarm unterbrochen und musste mich unter ekligster Geräuschkulisse nach draußen bewegen] Colleges: 4-Jahres und die sogenannten Community-Colleges, wo man zwei Jahre studiert und dann damit seine Assiciates kriegt. Die sollen eher so wie Schule sein und man kann danach auf ein normales College oder ne Uni wechseln. Der Vorteil dieser Community Colleges ist, dass sie nur ca. 2 000USD im Jahr an Gebühren verlangen, wohingegen mein kuscheliges College von In-State (=Virginia)-Students 16 000USD und von Out-State-Ones 25 000 pro Jahr verlangt. Und das hier ist ne staatliche Schule! Und wenne z.B. Dental Hyginiest werden willst, reicht dafür die zweijährige Community-College-Ausbildung. Zurück zu Willl and Mary: "Wir" haben verschiedenste Grad-Schools (Law, Business, Psy,... oh, wusstet ihr, dass man für bestimmte Berufe wie Law oder Medicine voher einen Bachelor machen muss und dann noch mal nen ganzes Studium drauf satteln darf? Dabei ist es egal, ob du mit dem Theater-Bachelor oder einem in Chemie ankommst. Generell muss man für alle GradSchools immer auch noch einen Eingangstest machen (den GRE) plus Bewerbung plus Notendurchschnitt). Aber da das hier das zweitälteste College (nach Harvard, aber "wir" haben das älteste Uni-Gebäude in USA ever) ist und viel mit Tradition und so wurde der Name nie gewechselt. The College of William & Mary. The University of William & Mary. Hm. Ersteres ist irgendwie auch ästhetischer.
| Sihan, Catherine |
Dienstag, 21. September 2010
Potpourri!
Heute bin ich ein wenig durch den Wind - nachdem ich auf vier Seiten (singlespaced) eine Patientin mit Agoraphobie PSYCHOANALYTISCH analysiert habe. Nett, nett. Nicht, nicht.
Zudem habe ich versucht aus Cookie-Teig eine 22 zu backen (Geburtstagszahl, näh?!) und stattdessen ist es ein "SS" geworden... Das ist unschön, das wollen wir nicht.
Zudem verspüre ich schon seit längerem den Wunsch euch das Partyleben näher zu bringen, aber das ist so schwer! Es ist so anders. Bisher ergibt sich folgendes Bild: Amis können nicht feiern. Multiple Gründe. a) kein Alkhol (Gesetz) b) doch Alkohol, aber halt überhaupt kein Gespür dafür. c) Hast, weil illegal, schnell viel irgendwo reinzukippen. Drei mal durfte bisher ich persönlich miterleben, wie Freunde und/oder Suitemates (Peoplz mit denen ich mein Bädlein teil; 2 Zimmer, dazwischen ein Bad, zugänglich von beiden Zimmer) und alle drei sind sonst wirklich vernünftige, erfahrene und tolle Menschen!, so betrunken waren, dass sie enorm oft erbrochen haben, keine Erinnerung hatten und wir als Aussenstehende jeweils drei mal überlegt haben die Ambulanz zu rufen. Das ist mehr Alkileichen-Erfahrung als in 23 Jahren zuvor.
Weiter mit der List: d) Drecks-Bier. Deswegen Shots. Bevorzugt Vodka. Da alles in den USA größer ist (Duschgel, Milchflaschen, Grillen, Schmetterlinge) sind natürlich auch die Vodkaflaschen nicht 0,7 sondern eher so 1,5 (die rechnen hier in ounces. Kann das nicht korrekt einschätzen) e) merkwürdige, überfüllte Partys, die erst um 23 beginnen, bis maximal 2Uhr gehen oder vorher wegen Überfüllung geschlossen werden f) der Tanzstil! Reibung. Meine europäischen Augen sind dafür zu prüde. Verwirrt mich. Das sehen die nicht als sexuell an! Gestern wurde die Kastration eines Hundes mit schwarzen Balken versehen, aber das Tanzen geht in Ordnung??? Tsstssstsss.
Frats. Burschenschaften trifft es nicht ganz, da sie ihr Dasein hier mehr der Gemeinschaft widmen. Is so mehr Transparenz und Party für alle. Ist der einzige Ort auf dem Campus, wo man es auf Party Alkohol geben darf. Und wenn man ein Problem (mit zu viel Alkohol) hat, geht man da hin und die kümmern sich um einen. Ehre, Tugend und so. Ist da ganz wichtig. Dann geht's aber ab. Der Chef der Fraternity kommt und nimmt das Ruder in die Hand. Sehr hierarisch. "XY, räum den 3. Stock!" "Piotr, hast du getrunken?!" "Nein, ich bin sober." ... Und sie fühlen sich wichtig. Ganz wichtig. Das berechtigt sie, wie in schlechten amerikanischen Filmen zu reden.Ja, und und sogar zu raunen: "Wie heißt du?" "Pia." "Gut, Pia. Hör mich jetzt genau zu. Ich will, dass du das und das machst... (= mit meiner Suitemate nach Hause fahren. Und auf sie aufpassen. Brilliante Ideen haben die Fratler).
Als Abschluss dieses unkoordinierten Wirrwarrs gibt es noch Bilder. Einmal von meiner Roommate (sie sieht da irgendwie indisch aus. Isse aber nicht. Und sie ist toll. Wirklich ziemlich toll. Und hübsch dazu. Und unkompliziert. Aber ich wohne auch erst 4 Wochen mit ihr zusammen) und einmal von meinem Zimmer. Vorher gab es nur Ausschnitte und ich schrieb, dass mein Zimmer ziemlich hübsch ist... Es ist immer noch okay, aber halt amerkanisch, Wohnheim, unruhig und ein bißchen zugebaut. Ich will nicht, dass meine Gäste, von denen der erste in 2 Wochen hier eintrudelt, ganz falsche Erwartungen haben. Here you go.
Zudem habe ich versucht aus Cookie-Teig eine 22 zu backen (Geburtstagszahl, näh?!) und stattdessen ist es ein "SS" geworden... Das ist unschön, das wollen wir nicht.
Zudem verspüre ich schon seit längerem den Wunsch euch das Partyleben näher zu bringen, aber das ist so schwer! Es ist so anders. Bisher ergibt sich folgendes Bild: Amis können nicht feiern. Multiple Gründe. a) kein Alkhol (Gesetz) b) doch Alkohol, aber halt überhaupt kein Gespür dafür. c) Hast, weil illegal, schnell viel irgendwo reinzukippen. Drei mal durfte bisher ich persönlich miterleben, wie Freunde und/oder Suitemates (Peoplz mit denen ich mein Bädlein teil; 2 Zimmer, dazwischen ein Bad, zugänglich von beiden Zimmer) und alle drei sind sonst wirklich vernünftige, erfahrene und tolle Menschen!, so betrunken waren, dass sie enorm oft erbrochen haben, keine Erinnerung hatten und wir als Aussenstehende jeweils drei mal überlegt haben die Ambulanz zu rufen. Das ist mehr Alkileichen-Erfahrung als in 23 Jahren zuvor.
Weiter mit der List: d) Drecks-Bier. Deswegen Shots. Bevorzugt Vodka. Da alles in den USA größer ist (Duschgel, Milchflaschen, Grillen, Schmetterlinge) sind natürlich auch die Vodkaflaschen nicht 0,7 sondern eher so 1,5 (die rechnen hier in ounces. Kann das nicht korrekt einschätzen) e) merkwürdige, überfüllte Partys, die erst um 23 beginnen, bis maximal 2Uhr gehen oder vorher wegen Überfüllung geschlossen werden f) der Tanzstil! Reibung. Meine europäischen Augen sind dafür zu prüde. Verwirrt mich. Das sehen die nicht als sexuell an! Gestern wurde die Kastration eines Hundes mit schwarzen Balken versehen, aber das Tanzen geht in Ordnung??? Tsstssstsss.
Frats. Burschenschaften trifft es nicht ganz, da sie ihr Dasein hier mehr der Gemeinschaft widmen. Is so mehr Transparenz und Party für alle. Ist der einzige Ort auf dem Campus, wo man es auf Party Alkohol geben darf. Und wenn man ein Problem (mit zu viel Alkohol) hat, geht man da hin und die kümmern sich um einen. Ehre, Tugend und so. Ist da ganz wichtig. Dann geht's aber ab. Der Chef der Fraternity kommt und nimmt das Ruder in die Hand. Sehr hierarisch. "XY, räum den 3. Stock!" "Piotr, hast du getrunken?!" "Nein, ich bin sober." ... Und sie fühlen sich wichtig. Ganz wichtig. Das berechtigt sie, wie in schlechten amerikanischen Filmen zu reden.Ja, und und sogar zu raunen: "Wie heißt du?" "Pia." "Gut, Pia. Hör mich jetzt genau zu. Ich will, dass du das und das machst... (= mit meiner Suitemate nach Hause fahren. Und auf sie aufpassen. Brilliante Ideen haben die Fratler).
Als Abschluss dieses unkoordinierten Wirrwarrs gibt es noch Bilder. Einmal von meiner Roommate (sie sieht da irgendwie indisch aus. Isse aber nicht. Und sie ist toll. Wirklich ziemlich toll. Und hübsch dazu. Und unkompliziert. Aber ich wohne auch erst 4 Wochen mit ihr zusammen) und einmal von meinem Zimmer. Vorher gab es nur Ausschnitte und ich schrieb, dass mein Zimmer ziemlich hübsch ist... Es ist immer noch okay, aber halt amerkanisch, Wohnheim, unruhig und ein bißchen zugebaut. Ich will nicht, dass meine Gäste, von denen der erste in 2 Wochen hier eintrudelt, ganz falsche Erwartungen haben. Here you go.
| Natasha |
| Es passen aber auf jeden Fall 3 Isomatten hier rein. Auch wenn es grad nicht so aussieht :) |
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